NEUIGKEITEN
23.03.07 Heute vor drei Jahren starb Dersu.
Drei Jahre sind nach Dersus Tod vergangen, eine unendlich kurze, ganz schön lange Zeit. Kurz für uns alle, denen der Schreck nach dem Tod des Neunjährigen noch immer in den Knochen sitzt - unendlich lang, wenn man bedenkt, was alles an Veränderungen, Verbesserungen in der Verkehrspolitik hätte geschehen müssen in drei langen Jahren. Mehrere hundert Menschen haben in Deutschland seit Dersus Tod ihr Leben im Toten Winkel abbiegender LKWs verloren; deshalb - und weil wir den kleinen Charlottenburger Lachweltmeister noch immer entsetzlich vermissen - treffen wir uns heute um 17 Uhr an der Unglücksstelle Bismarckstraße/Ecke Kaiser-Friedrich-Str.
12.03.07 Erneut tödlicher Unfall in Berlin
Erneut ein tödlicher Radfahrer-Unfall durch einen nach rechts abbiegenden LKW an der Kiefholz/Ecke Elsenstraße in Berlin-Treptow. Es stirbt eine 65jährige Frau.
02.11.06 Radfahrer-Tod im Toten Winkel: Gericht verhängt Haftstrafe
Am 06. Dezember letzten Jahres starb der 29 jährige Radfahrer Mike am Spandauer Nonnendammallee/Paulsternstraße unter den Rädern eines nach rechts abbiegenden LKWs gestern stand der Todesfahrer in Berlin vor Gericht. Das Urteil, dessen Verkündung auch Schwester und Vater des Getöteten beiwohnten, fiel nach deutlich milderen Rechtssprüchen in der Vergangenheit recht hart aus: 6 Monate Freiheitsstrafe, für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt, eine Geldstrafe von 500 Euro und eine Führerscheinsperre von 10 Monaten. Der Berufskraftfahrer war in der Vergangenheit schon durch Radfahrer-gefährdendes Verhalten gerichtsauffällig geworden und ist seit dem Unfall arbeitslos.
Für die Angehörigen war die Verhandlung eine emotionale Sache; die Einzelheiten des Unfalls wurden detailliert aufbereitet. So wurde ermittelt, dass der LKW-Fahrer, dessen Fahrzeug nicht mit einem lebensrettenden Zusatzspiegel gegen den toten Winkel ausgerüstet war, ohne ausreichenden Sichtkontakt und ohne anzuhalten abgebogen war. Einem Zeugen, der mit seinem PKW unmittelbar hinter dem Unglückslaster gefahren war, stand der Schock auch fast ein Jahr nach dem Unfall noch ins Gesicht geschrieben. Erschüttert erfuhr er erst in der Gerichtsverhandlung, dass der Radfahrer Mike noch am Unfallort gestorben war.
11.09.06 Die Einweihung des von Rachel Kohn und Michael Stürenburg geschaffenen Denkmals für Kinder im Verkehr an der Unglücksstelle war eine bewegende und (nicht nur wegen des Wahlkampfs) gut besuchte Sache. Neben allen Charlotten-burger AkteurInnen und Künstlern, der Kiezpolitik und der Stadtentwicklungs-senatorin, Martin Keune, dem ADFC-Chef Koch und Dobli-Erfinder Van Waes waren es vor allem die Angehörigen von Opfern, die das Ereignis zu einer sehr emotionalen Sache machten. Mutter und Lebensgefährte der unlängst am Bayernring getöteten Heather waren aus USA und England angereist; Schwester und Vater des im Dezember in Potsdam verunglückten Mike waren ebenfalls vor Ort. Ihre Anwesenheit machte einmal mehr klar: Es geht nicht um Statistiken und technische Fragen. Es geht um Menschen. Hier ein paar Fotos vom Ereignis.
11.09.06 Um 11 Uhr ist DENKMALSEINWEIHUNG auf der Todeskreuzung Bismarck/Ecke Kaiser-Friedrich-Straße (siehe oben rechts). Zum Termin erwarten die Organisatoren vom Kiezbündnis neben Angehörigen und Freunden von Dersus Familie und vielen interessierten BürgerInnen auch jede Menge Politiker - meist Charlottenburger Bezirks-politikerInnen, die die Ereignisse nach Dersus Tod zum Teil sehr engagiert begleiteten. Auch Stadträtin Martina Schmiedhofer und die Senatorin Ingeborg Junge-Reyer haben ihr Kommen angekündigt.
In den letzten Tagen vor der Einweihung des erkämpften Denkmals machten sich die Charlottenburger auch die Gunst der Stunde zunutze: Berlin steht im Wahlkampf, www.kandidatenwatch.de gibt die noch recht ungenutzte Möglichkeit, den KandidatInnen und Parteien sehr direkt und sehr öffentlich Fragen zu stellen. So sahen sich Bezirks-, Spitzen- und Verkehrs-politikerInnen aller Parteien sehr konkreten Fragen ausgesetzt, wie es mit dem Kampf gegen den toten Winkel nun weiter gehen soll. Die Antworten reichen von engagierten und konkreten Vorschlägen bis hin zu arrogantem Schweigen... und sind für alle WählerInnen eine aufschlussreiche Lektüre!
24.08.06 Sie hatte Grün, sie hatte Vorfahrt, sie wollte geradeaus: Um 7:30 ist eine 32jährige Radfahrerin auf dem Tempelhofer Damm von einem nach rechts in den Bayernring abbiegenden LKW getötet worden. Die aus den USA stammende Frau starb noch am Unfallort.
23.03.06 Zwei Jahre nach dem Tod des kleinen Dersu veranstaltet das Kiezbündnis Klausener Platz ein großes Konzert um 19 Uhr in der Luisenkirche, Gierkezeile, in Charlottenburg. Dort wird für die Finanzierung des Denkmals gesammelt. Wer zusätzlich überweisen will: Spendenkonto Kiezbündnis Klausener Platz, Postbank Konto 63 527 11 00; BLZ 100 100 10; Verwendungszweck: Denkmal. 10.000,- Euro müssen für das von Rachel Cohn gestaltete Denkmal zusammenkommen! Auch die Berliner Zeitung widmet dem Jahrestag einen Artikel.
09.12.05 Das Europäische Patentamt in München hat entschieden:
Der DOBLI-Spiegel aus Holland ist eine Patentlösung gegen den toten Winkel.
Der deutsche Spiegelhersteller MEKRA, Weltmarktführer in Sachen Rückspiegel und in puncto sichtfeldverbessernde Maßnahmen bislang nur mit einer schwächeren Lösung auf dem Markt, unterlag heute in einem Patentrechtstreit gegen den holländischen DOBLI-Erfinder van Waes.
MEKRAs Weitwinkeleinsätze in die vorhandenen Spiegelhüllen im vergangenen Jahr waren zwar vom damaligen Bundesverkehrsminister Stolpe stolz als optimale Lösung der deutschen Industrie präsentiert worden, hatten aber im Direktvergleich vom ADFC im Beisein der Berliner Senatorin Junge-Reyer gegen DOBLI den Kürzeren gezogen. Während DOBLI den Toten Winkel nahezu vollständig beseitigte, blieb trotz neuer MEKRA-Spiegeleinsätze noch immer eine ganze Kitagruppe im Toten Winkel des rechtsabbiegenden LKWs unsichtbar.
Um von der möglicherweise bevorstehenden EU-Regelung für Altfahrzeuge dennoch profitieren zu können, hatte MEKRA das Patent des DOBLI in Frage gestellt und beim Europäischen Patentamt geklagt. Diese Klage wurde heute verloren.
MEKRA ist seit anderthalb Jahren ohne große Werbeaktivitäten mit einem eigenen Frontspiegel à la Dobli am Markt, der beispielsweise in großer Stückzahl an Fahrzeuge der Berliner BSR geschraubt wurde.
07.12.05
Der 29jährige Radfahrer hatte Grün, der nach rechts abbiegende LKW mit Hänger auch: an der Spandauer Nonnendammallee Ecke Paulsternstraße wurde erneut ein Radfahrer getötet. Der LKW des 55jährigen Unglücksfahrers wurde sichergestellt. Doch während in Deutschland selbst die simple Übernahme der EU-Regelung, die sichtfeldverbessernde Spiegel an Neufahrzeugen vorschreibt, noch nicht Gesetz ist, rechnet der deutsche Spiegelhersteller MEKRA offenbar mit der baldigen Vorschrift sogar für Altfahrzeuge - und ficht, um auch etwas vom Kuchen abzubekommen, das holländische Patent des Dobli-Erfinders VanWaes an...
27.10.05
Die Charlottenburger Hartnäckigkeit hat sich gelohnt: Künftig wird ein Denkmal, entworfen von der Charlottenburger Bildhauerin Rachel Kohn, Dersus Unfallstelle kenntlich machen. Dies beschloß die BVV (Beschlusstext hier). Rachel berichtet, dass nun noch nach dem Winter die Grundplatte vom Bezirk errichtet wird und anschließend die Arbeit am Denkmal (für das noch dringend SPONSOREN gesucht werden) beginnt. (Abbildung siehe weiter unten)
29.09.05
Im Potsdamer Horstweg erfasst ein rechtsabbiegender LKW einen 43jährige Radfahrer, der noch an der Unfallstelle stirbt.
22.09.05
Glück im Unglück: ein 33jähriger Radler kann sich in Berlin an einem rechtsabbiegenden LKW festhalten und überlebt leicht verletzt.
25.08.05
In Dallgow bei Berlin erfasst ein rechtsabbiegender 40-Tonner eine 49jährige Radfahrerin, die noch an der Unfallstelle stirbt. Der Fahrer kommt mit einem Schock ins Krankenhaus.
17.07.05
Im Krankenhaus stirbt eine 85jährige Fußgängerin in Berlin an den Verletzungen, die ihr letzten Mittwoch ein abbiegender Sattelschlepper zugefügt hatte.
29.06.05
Ein rechtsabbiegender LKW hat an der Berliner Invalidenstraße einen 27jährigen Radfahrer erfasst und schwer verletzt.
10.06.05
Der Tote Winkel in Berlin-Britz: An der Buschkrug/Ecke Blaschkoallee übersah ein 39jähriger LKW-Fahrer beim Rechtsabbiegen eine 72jährige Radfahrerin. Trotz Unterfahrschutz geriet die Frau unter den Auflieger und wurde etliche Meter mitgeschleift und lebensgefährlich verletzt.
09.06.05
Der tote Winkel ist tot. Als Thema in den Medien und der Diskussion in der Öffentlichkeit. Die Podiumsdiskussion des Kiezbündnisses in Charlottenburg schlecht besucht; die Aussichten auf ein deutsches Gesetz für Altfahrzeuge angesichts der Neuwahlen im Herbst schlechter denn je... in Sachen Toter Winkel passiert nix mehr.
Passiert nix mehr??? Schön wär's! Sehen wir mal in die Nachbarschaft, etwa nach Bremen: Dort hatte schon im Januar ein rechtsabbiegender Sattelschlepper eine Radlerin schwer verletzt. Am 6.2. kam es dann in Bremen-Neustadt zu einem Todesfall im Toten Winkel; und gestern schließlich war es eine 41jährige Mutter von 4 Kindern, die in Bremen-Gröpelingen von einem abbiegenden LKW erfasst und getötet wird. (Artikel im Weser-Kurier). Das Thema erledigt sich nicht von alleine - auch nicht durch Verkehrserziehung und Betroffenheits-Statements - sondern nur durch die längst überfällige Ausrüstung ALLER LKWs mit dem vierten Zusatzspiegel!
06.05.05
Am 3.5. stand Ronni H.vor Gericht; der Fahrer des Unglückslasters, der letztes Jahr Dersu beim Rechtsabbiegen tötete. Das Gericht hatte keinen Zweifel: "Fahrlässige Tötung" lautete das Urteil; die Strafe allerdings blieb mit 1.750,- Euro weit hinter der Maximalstrafe von 5 Jahren zurück. Das mag manchem wenig vorkommen im Vergleich zum Tod eines Kindes (letztlich: keine Strafe könnte den Tod eines Kindes wettmachen) - andererseits konstatiert das Urteil auch, dass Ronnis Spielraum, sich in der tödlichen Situation anders zu verhalten, gering war: Denn sein Lastwagen hatte einen Toten Winkel, in dem Dersu nicht zu sehen war.
Ronni H.s Arbeitgeber Thiel Logistic hat seinen Fuhrpark sukzessive mit Dobli-Spiegeln nachgerüstet; für Dersu und Ronni kommt diese "Entschärfung" zu spät. Der LKW-Fahrer hat seine Strafe akzeptiert; das Geschehene selbst lastet unendlich viel schwerer auf ihm.
In Dersus Kiez am Klausener Platz werden bald Verkehrsschilder aufgestellt, die Lastwagen ohne sichtfeldverbessernde Spiegel die Zufahrt verbieten. So will es die Mehrheit der Charlottenburg-Wilmersdorfer BVV, die auf Antrag der Grünen und mit einem Zusatzantrag der SPD das Bezirksamt mit der Prüfung und Durchführung dieser Maßnahme beauftragt hat. Nun macht sich die von uns vorgeschlagene Idee auf den Weg durch die Behörden! Nach §45 StvZO dürfte die Aufstellung solcher Schilder grundsätzlich möglich sein. Zu prüfen sind jetzt die rechtlichen Folgen. Im Erfolgsfall könnte ein Modell entstehen, das auch anderswo funktioniert... und nach und nach werden immer mehr LKWs durch immer mehr Durchfahrtsverbote dazu gebracht, endlich den lebensretttenden Spiegel anzuschaffen! Und wenn's schiefgeht? Die Charlottenburger SPD sorgt gleich vor: Dannn ist es Zeit für eine erneute Bundesrats-Initiative...
25.04.05
Es ist immer das gleiche Szenario, immer wieder ein Horror, es auf dieser Seite herunter beten zu müssen: In Eberswalde im Barnim kurz vor Berlin ist heute nachmittag ein 33jähriger Radfahrer von einem rechtsabbiegenden Bus getötet worden. Der Radfahrer hatte Grün, der Fahrer hat ihn nicht gesehen, der Radweg war kein Schutz. Und mit sichtfeldverbesserten Spiegeln war der Bus nach bisherigem Kenntnisstand nicht ausgerüstet.
Wie sehr auch bei uns die Spiegel gegen den toten Winkel die Situation der Radfahrer verbessern könnten, zeigt nichts eindrücklicher als die aktuellen Zahlen aus Holland. Einer der führenden Unfallversicherer, die TVM, teilt als Ergebnis einer Langzeitstudie mit, dass VOR der gesetzlichen Einführung der sichtfeldverbessernden Technik im Schnitt monatlich 15 Unfälle im Toten Winkel stattfanden NACH Einführung von Dobli und Co. dagegennur noch einer monatlich. Vor allem aufgrund dieser Tatsache konnte das Unternehmen nach aktuellen Presseberichten seinen letztjährigen Jahresgewinn um 61% steigern. Noch Fragen?
Nach wie vor vielschichtig ist die Antwort auf die Frage, wie es weitergeht mit dem Kampf gegen den Toten Winkel. Zwei Wege sind zur Zeit nahe liegend. Zum einen debattiert das Berlin-Charlottenburger Stadtparlament, die BVV, am 28.4. über den Antrag der Grünen, Teile des Bezirks dicht zu machen für LKWs ohne Toter-Winkel-Spiegel. Wenn dieser Vorschlag eine Mehrheit findet, wäre der Weg offen, um überall in Deutschland solche Bereiche einzurichten - und damit die LKW-Fahrer durch tägliche Erfahrung dazu zu bringen, ihre Fahrzeuge nachzurüsten.
Der zweite Weg führt über Brüssel. Europa--Politiker sind gefragt, die unbefriedigende Nicht-Lösung für 1,4 Mio. deutsche Altfahrzeuge aktiv zum Thema zu machen und hier eine Nachbesserung der EU-regelung zu erreichen. Grünen-Verkehrseuropäer Michael Cramer hat auf Bitten von Martin Keune schon eine entsprechende Anfrage an die zuständige Kommission gerichtet; mit Dagmar Roth-Behrendt (SPD) wäre noch zu sprechen... vielleicht am Rande der Veranstaltung, die das Kiezbündnis für Ende Mai plant?
Auch in die europäische Initiative passt ein OFFENER BRIEF des Dobli-Erfinders Wilbert van Waes. Van Waes mahnt das europäische Parlament, nicht nur den Mitgliedstaaten eigene Verbesserungen der unzulänglichen EU-Regelung zu untersagen, sondern stattdessen umgehend und weitgehend die EU-Regelung an die aktuellen Erkenntnisse anzupassen. Diesen Brief kann jede/r Interessierte hier lesen, ausdrucken, unterschreiben und an Wilbert Van Waes zurücksenden. Erstunterzeichner in Deutschland war Martin Keune. Sein Appell: "Jetzt in ganz Europa den holländischen Standard realisieren Wilberts Brief ist ein erster Schritt dazu!"
05.04.05
Nachtschlafene Sendezeit mit wechselnden Moderatoren: Der Tote Winkel im SAT1-Frühstücksfernsehen um 6:00 und 7:45 Uhr...
04.04.05
Eine bittere und eine bürokratische Mitteilung: In einem enttäuschten und anklagenden Leserbrief zieht Dersus Vater Karl-Heinz Scheffler im Tagesspiegel das Resüme des ersten Jahres nach dem Tod seines Sohnes. Viele Blumen und Kränze, viele Worte - aber nichts hat sich geändert...
Fast kleinlich dagegen, trotzdem von großer Tragweite, ist die Meldung aus Holland: Mit der Zulassungsnummer e4*2003/97*20003/97*2309*00 ist das wirksamste Mittel gegen den Toten Winkel, der DOBLI-Spiegel, nun europaweit mit allen erhältlichen Anbauvarianten ECE-geprüft und damit OHNE weitere TÜV-Statements, ohne Änderung der LKW-Betriebserlaubnis usw. uneingeschränkt einsetzbar. Jetzt dürfte es (auch zB. seitens der Innung!) kein halbherziges "Ja aber" mehr geben - sondern die klare Empfehlung an alle LKW-Besitzer, das Ding ruckzug anzubauen.
(Eine Kopie des EU-Approvals liegt uns vor und wird auf eMail-Wunsch gern zugesandt.)
24.03.05
Vom dichten Verkehr auf der Horrorkreuzung fast übertönt wurden Gerhard Kaulards Gitarrentöne beim gestrigen Gedenktreffen für den vor einem Jahr im Toten Winkel getöteten Dersu. "Lachweltmeister", Dersus Lied, noch immer ist der Schrecken in naher Erinnerung. Damit sich der Unfall nicht auch weiter 150mal jährlich auf Deutschlands Straßen wiederholt, dafür forderten die 50 Anwesenden mit schwarzen Paragraphenzeichen und Flugblättern klare Gesetze. Deutschland, wo eigentlich alle 1,4 Mio. Altfahrzeuge mit Zusatzspiegeln ausgerüstet werden sollten, hatte im Dezember nach einer Rüge der EU-Kommission die Gesetzespläne auf Eis gelegt - anders als in Dänemark, wo der Tote Winkel bei gleicher Ausgangslage seit 1.10.04 gesetzlich abgeschafft ist. Das enttäuschte und teilweise zornige Resümee konnten auch die anwesenden Charlottenburger Politiker von SPD und Grünen, darunter Bundestags-Verkehrsausschußmitglied Franziska Eichstädt-Bohlig, nicht ändern. Sie setzen auf EU-Einflussbereiche, kleine kommunale Schritte und die Freiwilligkeit der LKW-Fahrer. Immerhin nahm Frau Eichstädt-Bohlig zwei der beschrifteten Paragraphenzeichen ("Weg mit dem Toten Winkel - her mit dem Gesetz!") mit ins Verkehrsministerium, und Grünen-Vorsitzender Andreas Koska und Katrin Schäfer (SPD) versprachen, sich in der BVV auch für das überfälllige Mahnmal auf der Kreuzung stark zu machen, das die Künstler Rachel Kohn und Michael Stürenburg als 1:1-Modell aufgebaut hatten. Gut war die Medienresonanz - im Tagesspiegel gab es einen aktuellen und einen bundespolitischen Artikel; die Abendschau berichtete ebenso wie 88,8, Inforadio und am Folgetag N24 und die SAT1-Nachrichten.
Ein Klick auf das kleine Bild führt zu größeren Aufnahmen.

23.03.05
Am Mittwoch um 17 Uhr: Dersu-Gedenktreffen an der Todeskreuzung Bismarck-/Ecke Kaiser-Friedrich-Straße in Charlottenburg. Kränze von Politikern, Musik, Aktionen, Denkmalskunst von den Freunden aus dem Kiez: Kommt hin und zeigt, dass die Forderung "Weg mit dem toten Winkel, her mit dem Gesetz!" auch ein Jahr nach Dersus Tod für uns nichts an Dringlichkeit eingebüßt hat!
Zum Treffen gibt es einen zeitgleichen Beitrag in Stadtradio 88,8, über den Tag Beiträge in Inforadio, Radio Multikulti und 88,8 und abends einen Bericht in der Berliner Abendschau im Fernsehen.
22.03.05
Noch nicht so hundertprozentig aufgegeben hat offenbar Franziska Eichstädt-Bohlig, MdB der Grünen und Mitglied des Verkehrsausschusses im Bundestag, eine Regelun g für die 1,4 Mio. Altfahrzeuge. Allerdings setzt sie in ihrer aktuellen Presseerklärung zunächst auf Erweiterung der EU-Regelung... und auf Freiwilligkeit der LKW-Besitzer. Pauschaler beschreibt die BERLINER ZEITUNG in den Bezirksnachrichten den Standpunkt der Grünen: "Die Grünen fordern einen Zusatzspiegel für alle LKW, nicht nur für Neuzulassungen".
Unterdessen haben die Charlottenburger Grünen in der BVV unseren Vorschlag vorgetragen, bestimmte Stadtteile Berlins für LKWs ohne Zusatzspiegel zu sperren (siehe Eintrag am 15.3.). Ein entsprechender Auftrag zur Prüfung der rechtlichen Möglichkeiten wurde gestellt. Auf das Ergebnis sind wir gespannt!
20.03.05
Gegen den 40jährigen LKW-Fahrer, der vor einem Jahr am Steuer des LKW saß, der Dersu überrollte, ist Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben worden. Die Verhandlung ist Anfang Mai. Link zur Generalstaatsanwaltschaft Berlin.
18.03.05
Gedenktreffen zum einjährigen Todestag von DERSU: Am 23.3. um 17 Uhr gibt es ein Gedenktreffen an der Todeskreuzung Bismarck-/Ecke Kaiser-Friedrich-Straße in Charlottenburg. Musik, Worte und Aktionen an einer autoumtosten Stadtkreuzung, an der das seinerzeit von allen gutgeheissene Denkmal für Verkehrsopfer (unten eine Montage des Entwurfs von Rachel Kohn mit Keramiktafel von Michael Stürenburg) noch immer in den Behördenstuben schlummert...

17.03.05
Aktionswoche zum Toten Winkel: 14.000 Schüler/innen der 6.Klassen nehmen derzeit in Berlin an der von den Unfallkassen mit der Senatsjugendverwaltung realisierten Verkehrserziehungswoche teil. Ein Artikel und ein weiterer Artikel , beide aus der WELT. Das Faltblatt der Unfallkassen ist downloadbar unter http://217.172.163.143/content/artikel/338
15.03.05
Dass Deutschland nicht Holland ist, haben wir in den letzten Monaten schmerzlich erlebt. Aber nicht nur die Sichtverbesserung als Gesetz hat uns das Nachbarland voraus - auch Durchfahrtsverbote ohne diese Ausrüstung waren dort vor der Gesetzeseinführung verkehrspolitischer Alltag. Die großen Verkehrsachsen den LKWs - und klare Einschränkungen für Wohngebiete usw.: Eine Idee, die auch bei uns kommunalpolitisch zur Nachahmung auffordert!
(Fotomontage auf Klick vergrößern!)

14.03.05
Fast ein Jahr nach Dersus Tod nehmen verschiedene Gruppen und Medien den Faden wieder auf. Das Interesse der Öffentlichkeit ist eingeschlafen; die Versprechungen der Politik wurden nicht realisiert - und vom kurzfristigen Erfolg abgesehen, ist alles so wie vor einem Jahr. Was haben wir gelernt, was kann sich noch ändern, wie soll es weiter gehen? Ein Artikel im Tagesspiegel zieht ein Resumee. Für den 23.3. sind Aktionen geplant. Wir berichten an dieser Stelle!
Was in den letzten Wochen sonst noch geschah:
Hans-Jörg-Schulze erhielt den Mekra-Nachbau eines Dobli-Spiegels und machte dazu einen euphorischen Erfahrungsbericht aus Sicht eines Wohnmobilers.
Eine interessante Entwicklung zur Sichtverbesserung bei Nacht hat die österreichische Firma Technikus entwickelt: Der patentierte Rückspiegelscheinwerfer gibt Licht in den toten Winkel - und ist so eine nahe liegende Ergänzung gerade in ländlichen und schlecht beleuchteten Gebieten! www.technikus.at
Zum Top-Thema macht der Pankower Mercedeshändler KIB den Toten Winkel - und hat in seiner Werkstatt die ersten 20 LKW mit dem Mekrasystem umgerüstet. In einer Mail kündigt Geschäftsführer Laszlo Koczka an, auch Dobli-Spiegel zu verbauen.
16.12.04
In parlamentarischer Harmonie versenkt wurden heute alle Hoffnungen auf eine sinnvolle deutsche Gesetzesregelung des Toten Winkels. Der Deutsche Bundestag diskutierte am Abend das Thema. Die ursprüngliche Absicht, mit einem eigenen deutschen Gesetz die unzulängliche EU-Regelung zu verschärfen, war auf Kritik der EU gestoßen. Ausweitung auch auf kleinere LKW ab 3,5 Tonnen und vor allem auf die 1,4 Mio. bereits zugelassenen Altfahrzeuge - das wäre ein Schritt in die richtige Richtung gewesen. Stattdessen setzte man nun im Bundestag einstimmig auf EU-interne Bestrebungen und die Hoffnung, dass durch einen deutsch-holländischen Vorstoß die erst ab 2007 wirksame EU-Regelung noch verbessert werden kann. Das Thema "Bessere Spiegel als deutsches Gesetz" ist nach einstimmigen Beschluss aller Fraktionen jedenfalls vom Tisch!
Hierzu ein Kommentar von Martin Keune.
11.12.04
Von einem rechtsabbiegenden LKW überrollt und 15 m weit zu Tode geschleift wurde eine 67jährige Frau in Marienfelde. Der 45 jährige Fahrer hatte die auf dem Radweg radelnde Frau in seinen herkömmlichen Spiegeln nicht gesehen. Der Pole kam mit einem Schock ins Krankenhaus; auch der 67jähriger Ehemann, der den Unfall mitansehen mußte, wurde ärztlich behandelt.
Auf 65 Verkehrstote in diesem Jahr erhöht sich damit die bisherige Berliner Statistik - darunter 30 Fußgänger, 10 Motorradfahrer und 11 Radfahrer/innen. (Artikel des Tagesspiegels)
04.12.04
Die Dobli-Initiative im Interview bei Radio 1: "Wir können nicht warten, bis die EU-Regelung kommt"
08.11.04
Beim Verkehrsministerrat in Verona am 27.10. fordert das Verkehrs-ministerium eine Beschleunigung und Erweiterung der EU-Gesetzespläne (Presseerklärung).
27.10.04
"Der Tote Winkel ist tot", freut sich Spiegel online - und feiert die Spiegelausstattung von Mercedes Axor- und Atego-Neuwagen. Die bekommen ab jetzt weitwinkeligere Standardspiegel. Über möglicher-weise bessere Alternativen oder die 1,4 Mio. LKWs auf Deutschlands Straßen, die weiter mit dem Toten Winkel herumfahren, wird kein Wort verloren. Nicht der Tote Winkel ist tot... sondern der selbst recherchierte Journalismus.
21.10.04
Die Berliner Zeitung bringt ein Interview zur Tote-Winkel-Problematik.
19.10.04
Martin Keune erhält eine der diesjährigen Bürgermedaillen Charlottenburg-Wilmersdorf. In ihrer Laudatio würdigt Bezirks-bürgermeisterin Monika Thiemen die Toter-Winkel-Aktionen als "aufsehenerregende Initiative". (Klick aufs Bild: Dankesrede von M.Keune)

18.10.04
Der 100. und letzte Spendenspiegel wurde gestern im Rahmen der Veranstaltung im MachMit-Museum (s.u.) an die Schaubühne am Lehniner Platz übergeben. Mit den LKWs des Theaterhauses werden z.B. Kulissenteile zwischen den Spielstätten transportiert - meist in der Innenstadt. Ein typischer Fall für einen Dobli-Spiegel! Wilbert van Waes und das Museum gratulierten mit Blumensträußen; gemeinsam wertete man die Aktion als Öffentlichkeits-Erfolg, auch wenn Martin Keunes Fazit bescheidener ausfällt: "Bei 1,4 Millionen LKWs deutschlandweit sind 100 mit DOBLI nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wir waren erfolgreich, wenn KEIN Fahrzeug mehr mit dem Toten Winkel unterwegs ist!"
(Bild durch Anklicken vergrößern)

17.10.04
Trucker treffen Radlerkinder!, unter diesem Motto gab es heute einen Workshop im MachMit-Museum im Prenzlauer Berg, Senefelder Straße 7. Betroffene auf beiden Seiten des Spiegels sprachen miteinander, lernten einen realistischen Blick auf die Gefahren des Straßenverkehrs, diskutierten mit Gästen wie Dobli-Erfinder Wilbert Van Waes.
(Bild durch Anklicken vergrößern)

12.10.04
LKW-Fahrer vor Gericht: ein Jahr nach dem tödlichen Unfall durch einen rechtsabbiegenden LKW in Berlin-Spandau steht der Fahrer nun vor Gericht. "Um solche Unfälle zu vermeiden, wäre ein Zusatz-spiegel wünschenswert" ist sein erschüttertes fazit. Die Abendschau und der Tagesspiegel berichten.
10.10.04
"Planetopia", das Wissenschafts-magazin von SAT1, bringt einen 8-Minuten-Beitrag zum Thema Toter Winkel. Das wenig optimistische Fazit der Sendung: "In Deutschland soll es bis zum Jahresende bestenfalls eine Richtlinie geben. Ob die ausreicht, werden die nächsten Unfallzahlen zeigen." Die Sendung: HIER KLICKEN
07.10.04
Turbulenter Termin im Prenzlauer Berg: Zusammen mit dem ADFC und im Beisein von Stadt-entwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer präsentieren wir an einem LKW der Spedition Haberling die derzeitigen Hauptkonkurrenten in Sachen Toter Winkel, den DOBLI und die von MEKRA hergestellten Weitwinkel-Einsätze. Vor Kamerateams von MDR, SAT1 und Abendschau und etlichen Journalisten kommt es zu erregten Diskussionen zwischen Dobli-Erfinder Van Waes und dem Mekra-Verkaufsleiter Günther Engel. Doch der Termin dient nicht allein der verbalen Auseinandersetzung, sondern soll Klarheit schaffen: Die Markierungen auf dem Gehweg sprechen eine deutliche Sprache... (weiß bis orange: MEKRA-Weitwinkelspiegel; weiß bis blau: Toter Winkel, vom Dobli komplett abgedeckt).

(Weiteres Bild: Hier KLICKEN). Am Abend berichtet die Abendschau; die beiden anderen TV-Sender bereiten Beiträge in ihren Wissenschaftssendungen vor. Senatorin Junge-Reyer veröffentlicht eine Presseerklärung; der Tagesspiegel bringt einen größeren Bericht. Von einer "handfesten Pleite" für Mekra spricht die Berliner Morgenpost. Und ADFC-Mann Benno Koch hat auch noch eine nicht gute, aber weniger schlimme Meldung parat: gegenüber dem letztjährigen Zeitraum hat sich 2004 die Zahl der in Berlin getöteten Radfahrer/innen halbiert. Koch: "Einen Grund dafür sieht der ADFC in der großen Diskussion in der Öffentlichkeit".
16.09.04
Schade, schade: Die Hamburger Elektrizitätswerke interessieren sich für einen gespendeten Spiegel. Leider ist die Aktion, siehe links, beendet, aber wir helfen mit Infos.
Heiner Ahlert von Ahlert Junior Mineralöle in Greven ergreift selbst die Initiative. Er hat seine 4 LKW mit Doblis ausgerüstet und geht jetzt in die örtliche Schule, um zu informieren: Tolle Aktion!
02.09.04
Mail vom Mercedes-Autohaus Medele & Geyer in Weilheim: Sie machen eine DOBLI-Kampagne für ihre LKW-Kundschaft. Eine nachahmenswerte Idee!
Markus Greiner schreibt: "Ich habe meine Werkstatt auf den Spiegel angesetzt" - richtig, auch die LKW-Werkstätten können den Spiegel bestellen.
Einen enthusiastischen Bericht liefert Wolfgang Hahn, der einen gespendeten Spiegel erhielt: "Ich bin begeistert, den Spiegel gebe ich nicht mehr her!"
31.08.04
Das ZDF bringt heute einen längeren Beitrag über den toten Winkel - im Magazin Frontal21 um 21 Uhr! Recherchiert wurde beim Dobli-Erfinder VanWaes in Holland, im holländischen Verkehrs--ministerium und auch den deutschen Schaltstellen der Spiegel-Entscheider. Zu Besuch war das ZDF-Team auch in der Schöneberger Finow-Grundschule, wo in der Hofpause die halbe Schule Platz im toten Winkel eines Haberling-Lasters hatte... und mit dem am Fahrzeug montierten Dobli-Spiegel auch die naheliegende Alternative kennen lernte. Das ZDF in der Vorankündigung: "Zögernde Behörden gefährden Menschenleben"!
(Bild: ZDF-Bericht. Klicken!)

28.08.04
Eine turbulente Party - und jede Menge Andrang am DOBLI-Holzlaster: Die Ausstellungs-eröffnung im Machmit!Museum (siehe 23.8.) war mit 1.140 Besucher/innen ein voller Erfolg. Hier sind die BILDER - und nochmal herzlichen Dank an die Bigbands des Arndt-Gymnasiums und ihren leiter Martin Burggaller (www.musik-am-agd.de) für den mitreißenden Sound der DOBLIPHONES!
Die Ausstellung kann bis Anfang November besichtigt werden und ist ideal für Schulklassen:
Machmit!Museum
26.08.04
Einen netten Ratschlag erteilte übrigens schon Mitte Juli Claudia Hämmerling von den Grünen der BVG: "Halber Schritt in die richtige Richtung": Dobli wäre besser gewesen. Stimmt, Frau Hämmerling! > Link
23.08.04
Wenn am Samstag, 28.8. um 15 Uhr das Machmit!Museum für Kinder in der Senefelder Straße 6 seine neue Ausstellung SPIEGELWELTEN eröffnet, ist neben Spiegellabyrinth, Spiegelkunst und allerhand anderen Spiegeleien auch ein ernstes Thema Ausstellungs-Sujet: Auf einer nachgebauten Straßenkreuzung können die Kinder selbst in einen Holzlastwagen klettern und den Toten Winkel in dessen Rückspiegeln entdecken.
Um zum Thema Toter Winkel ordentlich Druck zu machen, hat zur Ausstellungseröffnung ein spektakulärer Live-Act Premiere:
Die DOBLIPHONES, eine 35köpfige Schüler-Bigband des Dahlemer Arndt-Gymnasiums (und dort als Liftband und major7band längst Legende) swingt mit dem Inner City Blues gegen Straßenlärm und Autohupen an. Ein turbulenter Ausstellungsauftakt also und ein informatives, höchst unterhaltsames Erlebnis für die ganze Familie:
Sie sind herzlich eingeladen!
05.08.04
Blut auf den Straßen Berlins: In Berlin Hellersdorf tötete Mittwoch früh ein rechtsabbiegender LKW der Berliner Stadtreinigung (BSR) eine 59jährige Frau. Die Radfahrerin war auf dem Gehweg geradelt und hatte nach Mitteilung der Polizei auf einen Warnruf des zweiten BSR-Mannes, der zu Fuß mit den Mülltonnen beschäftigt war, nicht reagiert. Der 43jährige Fahrer kam mit einem Schock ins Krankenhaus. Die BSR testet seit Mai an einzelnen Fahrzeugen verschiedene Spiegelvarianten, insbesondere die vom Verkehrsministerium forcierten Weitwinkeleinsätze von MEKRA, die aber im Straßenverkehr bisher nicht zulässig sind. Zu einer Einführung des für die meisten BSR-Fahrzeuge sofort verfügbaren DOBLI-Spiegels konnte man sich bei der BSR bisher nicht durchringen.
Ob die 9. tote Berliner Radfahrer/in dieses Jahres die Stadtreinigung zu konkreten Maßnahmen bringt, ist abzuwarten. +++ Auch in Berlin-Lichterfelde gab es gestern einen schweren Unfall. Ein rechtsabbiegender LKW erfaßte eine 50jährige Radfahrerin und verletzte sie schwer.
Der Artikel im Tagesspiegel
Der Artikel in der Morgenpost
03.08.04
Dass der DOBLI-Spiegel nur dann etwas nützt, wenn der Fahrer hinein sieht, bestätigte sich gestern auf dramatische Weise in Schöneberg. Dort übersah ein niederländischer LKW-Fahrer trotz DOBLI beim Rechtsabbiegen eine 37jährige Steglitzerin, die mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus kam.
Der Artikel im Tagesspiegel
18.07.04
Entsetzlich: Am Freitag vormittag wurde die 36jährige Radfahrerin Etsuko M. an der Torstraße von einem rechtsabbiegenden LKW erfaßt und getötet. Der Fahrer hatte die Radlerin im Toten Winkel nicht gesehen. Der 50jährige erlitt einen Nervenzusammenbruch. Der LKW war mit den vorgeschriebenen drei Standardspiegeln auf Beifahrerseite ausgerüstet, nicht aber mit dem Dobli-Spiegel. Hauptkommissar Hänsel von der Berliner Polizei wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass "Radfahrer nicht auf ihr Recht pochen sollten". Wir sehen das anders. Radfahrer sollten auf ihr Recht pochen, durch bessere Ausstattung der LKWs endlich im Toten Winkel sichtbar zu sein! Und nicht erst Anfang 2005, sondern jetzt sofort. 7 tote Radfahrer/innen in Berlin seit Jahresbeginn - soll das so weiter gehen?
Der Unfall in der Berliner Zeitung
Der Unfall im Tagesspiegel
14.07.04
Wolfgang und Susanne Hahn überweisen 35,50 Euro. Die Spiegelspende der BRS über 150,- geht ein. +++ Firma Schlosser teilt mit: Die Berliner Polizei kaufte 10 Spiegel +++
29.06.04
Pikantes Detail am Rande der Präsentation des Verkehrs-ministeriums vorletzte Woche: Vorsorglich wurde während der Spiegelshow die Straße gesperrt... weil die ministerielle Spiegelvariante nach deutscher StVO nämlich schlichtweg nicht zulässig ist. Hoppla?
23.06.04
Der Tagesspiegel überweist 130 Euro +++
22.06.04
in Dänemark ist der Tote Winkel ab 1.10.2004 gesetzlich kleiner gemacht! Das Gesetz gilt für alle (auch bereits zugelassene) Fahrzeuge ab 3,5 to. und umfasst leider nur den von der EU-Regelung beschriebenen Bereich, der den toten Winkel von 38 auf 17% reduziert. Als gesetzlich geeignete Mittel werden aufgeführt:
Austausch von Rampen- und
Weitwinkelspiegel durch neue
Wölbungen
Dobli-Spiegel
Biemann Innenspiegel
Video-Systeme +++
Und wieder Neues aus Plettenberg: H.J.Schulze hat seinen Frontspiegel montiert und die Presse informiert. Die schreibt zwei schöne Berichte über das Thema.... ++++ Die SPD-Fraktion Charlottenburg/ Wilmersdorf überweist 200 Euro (spüren wir da eine leise Kritik an der Dobli-Blindheit des Verkehrs-ministeriums?)+++ Bernhard Königseder überweist 20 Euro +++ Heute in der Fritz-Karsen-Schule Neukölln: Die Klasse 4/3 übergibt ihre Dobli-Spiegelspende an Martin Keune (hier KLICKEN)+++
18.06.04
Einen klarsichtigen Bericht über das mittwöchliche Treffen der LKW-Fraktion bei Herrn Stolpe veröffentlicht berlinbytes.com (auch wenn das dabei veröffentlichte Bild natürlich nicht den Dobli zeigt) +++
17.06.04
Gestern war großer Aufmarsch der LKW-Hersteller im Regierungsviertel: an drei chromblitzenden Großlastern präsentierten die deutschen Marktführer ihre Ideen gegen den Toten Winkel - in der Regel zusätzliche Wölbungen der bisherigen Spiegelflächen. Die EU-Richtlinie für 2006, die das vorschreibt, soll in Deutschland damit vorweggenommen werden. Die Sichtweiten der neuen Spiegeleinsätze reichen an das Sichtfeld des DOBLI nicht heran - aber der war zur Präsentation von Verkehrsminister Stolpe gar nicht erst zugelassen... und nur auf den T-Shirts der eingeladenen Schulklasse der Finow-Grundschule vertreten... Berichte: Berliner Abendschau (Archiv 16.6.), Berliner Zeitung, Tagesspiegel +++ Die Tempelhof-Schöneberger Fahrbibliothek präsentiert ihren Frontspiegel-ausgerüsteten Bücherbus +++ Kleingeld macht auch Spiegel: Beim Schulfest der Wartburgschule sammelt Nicola Kluftinger 38 Euro.
16.06.04
Heute beim Schulfest der Wartburgschule, Zwinglistr.37, 15-18 Uhr: Dobli-Stand engagierter Eltern... und ein Dobli-ausgerüsteter MAN-Dreiachser der Spedition Spaeter, die schon 4 LKWs mit DOBLI fahren.
14.06.04
Heute in der TAZ (Gesamtausgabe ohne B und HH): eine Sonderseite zum Dobli-Thema +++ Interview mit dem SWR +++
12.06.04
Gestern in der WELT: ein Artikel zur bevorstehenden Spiegelpräsentation des Bundesverkehrsministeriums. +++ In einer Presseerklärung stellt Franziska Eichstädt-Bohlig fest: "Streit um den richtigen Spiegel ist nicht sinnvoll" - Hauptsache, der Tote Winkel ist weg. Einverstanden! Allerdings bietet die maximale Lösung auch das maximale Ergebnis...oder? +++
11.06.04
Gute Nachrichten von der BEWAG: Nach dem von Thorsten Thiergart angeregten Beschluß vom 5.5. (siehe unten) und unserer Spiegelspende hat die BEWAG zügig gehandelt und bis heute schon 11 ihrer 17 LKWs mit Dobli-Spiegeln ausgestattet. Der Rest folgt umgehend. Der Berliner Stromlieferant: Ein gutes Beispiel für alle. +++
10.06.04
Der Horror nimmt kein Ende: Wieder wurde gestern ein 12jähriger Junge in Moabit auf seinem Fahrrad von einem rechtsabbiegenden LKW erfaßt, von der Hinterachse überrollt und schwer verletzt. Warum hatte auch dieses Fahrzeug keinen Dobli-Spiegel? +++ Verurteilt wurde heute ein 59jähriger LKW-Fahrer, der im September beim Rechtsabbiegen einen 7jährigen Radfahrer getötet hat. Der inzwischen Arbeitslose bekam 6 Monate auf Bewährung und ein Bußgeld von 2.400,- auferlegt. +++ nicht mit dem Dobli, aber mit dem Mekra-Frontspiegel ausgestattet wird jetzt auch der erste ROBUR-Bus. Friede den Hütten vom Wanka-Tanka-Team! +++
09.06.04
Nettes Lob aus Plettenberg: H.J.Schulze schickt uns seinen Erfahrungsbericht. +++ Das vorgestern verletzte Mädchen schwebt noch immer in Lebensgefahr. +++ Über den "eigenen Spiegel des Verkehrsministeriums" berichtet der heutige Tagesspiegel. Am 16.6. wird der Spiegel der Öffentlichkeit vorgestellt. Wir sind gespannt, ob es sich tatsächlich um eine überzeugende neue Lösung handelt... oder nur um die rechts oben beschriebene Radiuserweiterung in den vorhandenen Spiegeln...
07.06.04
Sonntag war Sternfahrt, aber schon Montag geht der Alltag auf Berlins Straßen weiter: Ein 11jähriges Mädchen wird schwer verletzt durch einen rechtsabbiegenden LKW in Reinickendorf, Scharnweber/Ecke Gotthardstraße. Warum hatte dieses Fahrzeug keinen Dobli-Spiegel?
06.06.04
Die Fahrrad-Sternfahrt des ADFC in Berlin: Ein riesiges Ereignis mit 277.000 TeilnehmerInnen! Gemeinsame Forderung: Mehr Respekt für Radler - und Dobli als Gesetz!

03.06.04
Bettina Lerch spendet 50, Wolfgang Schultz-Zehden 100 Euro. +++
Das Druckhaus Dülmen ((www.druckhausduelmen.de) spendet den Druck von 50.000 Dobli-Postkarten! DINAMIX sponsort die kostenlose Verteilung in Berlins Gastronomie! Zwei tolle Beiträge zur Aktion, danke dafür. Interessierte können weitere Karten gratis bei uns abholen, bitte eMail.

28.05.04
Ein bewegender Abend: Das gestrige Gedenkkonzert für Dersu vereinte Musiker und Sängerinnen aller Kontinente und Stile in der Charlottenburger Luisenkirche, darunter auch Dersus Mutter. Es sprachen Klaus Betz, Renée Zucker und Martin Keune. Am Rande: Interviews mit der Abendschau, TAZ, 88,8 und dem Tagesspiegel. Eine Spendensammlung erbrachte einen vierstelligen Betrag für ein Dersu-Mahnmal. Im Vorfeld der Veranstaltung demonstrierte Thiel Logistic an einem LKW den Toten Winkel. +++ Gute Nachricht aus der Charlottenburger BVV: Alle städtischen LKWs werden mit Dobli-Spiegeln ausgestattet! Der Beschluss erfolgte einstimmig!
Die Siebdruckerei von Uli Nowak hat ihn gedruckt als Unterstützung unserer Kampagne: Den Dobli-Aufkleber, den jetzt jeder LKW kriegt, der den 4.Rückspiegel hat. Danke, Uli!

27.05.04
Die Zehlendorfer Bereitschaft des Roten Kreuzes beginnt mit der Dobli-Ausstattung von 7 Krankenwagen +++ Heidi Freifrau von Medem spendet 50, Andre Roggan 75,- Euro. Danke! +++
26.05.04
MEKRA und der Lieferant SCHLOSSER spenden unserer Aktion 10 Dach-Frontspiegel. Danke! +++ Gabriele Rothaug und Martin Rot überweisen 50,- Euro, Gisela Draeger 300,- Euro! +++ Kinder in die Verkehrspolitik: Die 6a der Finow-Grundschule ist von Staatssekretärin Iris Gleicke ins Verkehrsministerium eingeladen worden. Gleich dabehalten, das sind 25 engagierte Spezialist/innen mehr! +++
24.05.04
Übers Wochenende ist unsere Aktion auch in Restdeutschland angekommen - 8 weitere Spiegel machen sich auf den Weg ins Land. +++ heute: Besuch aus Holland zur Koordination der Schulaktivitäten +++ MEKRA lädt zur BSR - dort werden neue Wölbungsspiegel und ein Weitwinkel-Dachspiegel präsentiert, siehe Bericht rechts oben.
19.05.04
Rainer und Alexa Pietzner spenden 100 Euro. +++ Fachleute zum Thema 4.Rückspiegel: Zum Beispiel Fahrlehrer Frank Müller +++
18.05.04
Erneuter Kontakt zu Thiel Logistics: das Unternehmen bringt mangels genereller Dekra-Gutachten derzeit jeden LKW einzeln durch die Abnahme und läßt jeden Dobli-Spiegel einzeln in die Fahrzeugpapiere eintragen. Wir sind uns einig: das kann's nicht sein! +++ Übersetzer Richard Holmes (transeng@snafu.de) hat uns diese Seite ins Englische übersetzt. Many Thanks, Richard!
17.05.04
Ein großer Erfolg im Bundesrat: Freitag hat der Deutsche Bundesrat auf Antrag von Berlin und Brandenburg, dem sich NRW und Rheinland-Pfalz anschlossen, den Bundestag mit umgehender Einführung des 4. Rückspiegels beauftragt! Damit sind wir der geforderten gesetzlichen Einführung einen erheblichen Schritt näher gekommen. Der Beschluß im Wortlaut: Hier klicken! +++ Eine emotionale und kategorische Stellungnahme zum Geschehen auf Berlins Straßen schreibt Erol Uyar, ein Onkel des getöteten Dersu Scheffler, an alle Abgeordneten des Bundestags (hier klicken) +++ Die 6a der Finow-Grundschule überreichte Martin Keune heute eine Spende für einen Dobli-Spiegel. Danach konnten die Schüler/innen in einem LKW der Fa.Haberling den Toten Winkel aus eigener Anschauung erleben. Wir zeigen hier Fotos der Aktion (bitte klicken) +++
14.05.04
Martina Mittag spendet einen Spiegel. +++ Prominent auf Seite 3 bringt die LAUSITZER RUNDSCHAU einen halbseitigen Artikel zum Thema Toter Winkel. Fazit: Die Lausitz braucht Dobli . prompt melden sich die ersten Lausitzer Fuhrparks!+++ Anruf von Dobli Holland: Das Dänische Fernsehen soll gestern über eine Gesetzesnovelle berichtet haben, die den Doblispiegel in Dänemark gesetzlich eingeführt haben soll. Wir recherchieren +++ Klaus H.Zapf bekam einen Spiegel umsonst... und hat jetzt zwei neue LKWs gleich mit Dobli gekauft. +++
13.05.04
Unsere Kampagne wirkt über Berlins Grenzen hinaus: die Lausitzer Rundschau bringt Freitag einen Artikel. Und: Zwei erste Anfragen aus Nordrhein-Westfalen, eine aus Schleswig-Holstein! +++ BTS Delhey Logistic in Spreenhagen spendet 2.000,-. Die Tochter der beim Dersu-Unfall beteiligten Thiel-Logistic arbeitet intensiv an einer deutschlandweiten DEKRA-Akzeptanz des Dobli-Spiegels. Das Ziel, eine möglichst umgehende Ausrüstung des gesamten Fuhrparks, scheitert offenbar derzeit noch an der deutschen Prüfbürokratie +++
12.05.04
Gestern am Henriettenplatz: SPD-Europaabgeordnete Dagmar Roth--Behrendt übergibt zusammen mit polnischen Europapolitikern einen Spiegel ans THW und kündigt eine Initiative an, mit der die EU-Regelung zugunsten eines 4.Spiegels wie Dobli modifiziert werden soll (hier klicken) +++ Gestern erste Planungen im Machmit!Museum in der Senefelder Straße: Eine Ausstellung im Herbst soll auch den Toten Winkel für Kinder anschaulich und begreiflich machen. +++ Andreas Bormann, Hildesheim, spendet einen Dobli-Spiegel +++ .
Die Klasse 4b der Buschgraben Grundschule hat gesammelt: 40 Euro für Dobli!
11.05.04
Auch Martin Burggaller bietet seine Hilfe an. Der Musiklehrer gebietet über mehrere BigBands, die beim nächsten Dobli-Event ins Blech blasen könnten... +++ Viele Kleinspenden...und eine große: Andreas Holzhey spendet 1.500,-!+++
10.05.04
Der Tagesspiegel meldet: Am Sonntag demonstrierten in Berlin 500 Radler/innen für den Dobli-Spiegel. Klasse! +++ Fa.Haberling teilt mit: 2 LKWs sind eigenfinanziert auf Dobli umgerüstet, weitere folgen +++ wieder etliche Kleinspenden +++
08.05.04
Der Tagesspiegel meldets, und Dobli Holland gratuliert: Der Verkehrsausschuß des Bundesrates hat gestern eine Verschärfung der für 2006/7 geplanten Spiegel-Gesetze beschlossen. Schon ab DIESEM Herbst soll die EU-Regelung gelten - aber nicht nur für große LKWs, sondern für alle ab 3,5 Tonnen. Auch bereits zugelassene LKW sollen nachgerüstet werden müssen! Das ist ein erster, schöner Erfolg. Doch nach wie vor gilt: Der Tote Winkel muß weg, und das schafft nach wie vor ein Frontspiegel wie Dobli weit besser als die EU-Regelung (siehe Text ganz rechts unten). Deshalb: Dobli als Zusatzspiegel anschrauben - jetzt erst recht!
07.05.04
Unendlich traurig zu lesen ist im heutigen Tagesspiegel der Nachruf auf den 9jährigen Dersu, geschrieben von seinem Vater. Das Zeilengeld stiftet Karl-Heinz Scheffler unserer Kampagne. +++ Evelyn Scholz, Walter & Katarina Sudhaus, Juliane Behrens und Klaus Wiessner spenden je einen Spiegel. Und viele Kleinspenden. +++ In der Berliner Zeitung von gestern: ein überraschender Artikel über die Spiegel-Ausrüstung der Berliner Bezirksämter.
06.05.04
Bericht im Tagesspiegel: BVG wartet mit dem weiteren Anschrauben auf den TÜV. Ob das eine gute Idee ist? +++ einige Kleinspenden - und zwei Spiegel von Karin und Olaf Heimburger +++ 7 neue Spiegelanfragen von Erdbaufirmen, Spediteuren, Logistikfirmen. +++
05.05.04
Gute Nachrichten gleich morgens von Vattenfall/Bewag:
Thorsten Thiergart schreibt "Ich habe den Betriebsrat der Bewag dazu bewegt, den Vorstand anzusprechen, ob die Bewag-eigenen Fahrzeuge umgerüstet werden können. Der Vorstand hat positiv Stellung bezogen." +++ Artikel im Tagesspiegel: Positive Zwischenbilanz der Kampagne +++ diverse Kleinspenden +++ Toll: im aktuellen TIP gibt es eine halbseitige DOBLI-Anzeige, vom TIP gesponsort. Danke!
04.05.04
Zum zweiten Mal von Unbekannten weggeräumt wurden am Sonntag die Blumen an der Todesstelle des kleinen Dersu Bismarckstraße/Ecke Kaiser-Friedrich-Str.. Die Polizei und das Ordnungsamt hatten die Gedenkstelle geduldet. Im Charlottenburger Kiez ist man sich einig: Weiter Blumen hinlegen! +++ Freunde der Eltern des getöteten Dersu (9) planen ein Benefizkonzert, vermutlich am 27.5. um 19 Uhr in der Luisenkirche, Gierkezeile +++ der sechsjährige Leon überweist sein gesammeltes Taschengeld, 25 Euro +++ ein Interview im Spreeradio 104.6 bringt etliche Anrufe interessierter LKW-Fahrer
03.05.04
Frank Becker macht Ernst: der Betreiber des Onlineshops www.staubsaugerfiltertueten.de wollte für jede Online-Bestellung einen Euro aufs Spendenkonto überweisen. Heute kamen die ersten 58,- Euro an +++ MB Logistik überweist 200,- Euro +++ etliche Kleinspenden +++
30.04.04
Der Verkehrsausschuss des Bundesrates nimmt den Antrag der Länder Berlin und Brandenburg an, den Dobli zur Pflicht zu machen. Damit ist der Weg frei für eine Abstimmung der Länder +++ Ulrike und Friederike Mirow spenden einen Dobli-Spiegel "für unsere Schwester Jo, gestorben 15.3.04" +++ Inge und Michael-Peter Macht spenden 150,- Euro +++
29.04.04
Fa.Scholz Umzüge teilt mit: sie haben selbst umgerüstet, erst einen und nach guten Erfahrungen dann 5 weitere Mercedes Atego. Super! +++ Der erste Brandenburger Truck macht mit: Die Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark in Niemegk +++ Bernd Schmid und Heidi Kohl überweisen je 150,- Euro für einen Dobli-Spiegel ... etliche Kleinspenden +++ MB Logistik sagt: "Danke für den gespendeten Spiegel, wir spenden 200,- Euro" +++ die 6.Klasse der Finow-Grundschule in Schöneberg schickt 22 hangeschriebene Briefe an Iris Gleicke, Staatssekretärin im Verkehrsministerium, und fordern den Dobli als Gesetz +++
27./28.04.04
Artikel im Tagesspiegel: Stolpe will nur den EU-Spiegel, aber früher +++
NEUN neue Speditionen und LKW-Besitzer melden sich und wollen einen Probe-Spiegel +++
Kontaktaufnahme aus der BSR +++
Kontaktaufnahme aus der Unfallkasse Meck.-Vorpommern +++ Kamerateam der RBB-Journalistenschule filmt Anschrauben +++ Rechsanwälte Teifel & Berg spenden 1.000 Euro +++ Gertrud Rausch überweist 250,- +++ Karin Murr schickt 150,- in memoriam Nils Kurschat, gestorben 6.11.03 +++ Jörg Spiekerkötter und Monika Birnbaum überweisen je 300,- +++ Bernd Rücker, Wilfried Duske, Ingrid Gillert und Die Regionalen spenden je einen Dobli-Spiegel à 150,-und viele Kleinspenden
26.04.04
Wilbert vanWaes und Eric Groot Jebblink besuchen uns +++
6.Klasse der Finow-Grundschule kündigt Aktivitäten an +++
Susanne Rudolph spendet
1.000,- Euro! +++
Jutta Brost, Dirk Geschwandtner, Christine Damm, Anja Kayser und Dr.M.Stobernack spenden je einen Dobli-Spiegel +++
...und weitere Kleinspender....
Spedition Carl Spaeter meldet sich und will kooperieren
NCC deutsche Bau meldet sich und will probeweise einen Dreiachser ausrüsten
Hof Mueritz will einen Spiegel für den neuen Kühllaster
25.04.04
Leserbrief im Tagesspiegel
23.04.04
Artikel im Tagesspiegel
Bericht in der Berliner Abendschau
Interview Berliner Rundfunk 91.4
Neuköllner Schulklasse der Fritz-Karsen-Grundschule wird aktiv - Schüler sammeln Unterschriften und bezahlen einen Spiegel aus der Klassenkasse.
Bericht Frühstücksfernsehen SAT 1
Kortmöller&Schröder überweisen eine Spende für einen Spiegel.
Anbringung eines DOBLI-Spiegels an ein Rettungsfahrzeug von DRK/Feuerwehr
Spediteur Haberling will mit Schulklasse und LKW-Fahrern Info-Aktion durchführen
22.04.04
Artikel im Tagesspiegel +++
Interview mit Focus +++
Beitrag im Inforadio +++
Franziska Eichstädt-Bohlig, MdB der Grünen, spendet 150,- Euro für einen Spiegel und verbreitet eine Presseerklärung, die die Kampagne begrüßt. +++
Tierärztinnen Barbara und Susanna Keil überweisen eine Spende für einen Dobli-Spiegel. +++
Martina Withöft überweist eine Spende für einen Spiegel. +++
Richard Keenan überweist eine Spende für einen Spiegel.
viele Kleinspenden von Radlern, Eltern, Großeltern -
u.a. zum Gedenken an die Radfahrerin Johanna Schmidt, gestorben am 15.3.04 im Straßenverkehr
Spediteur MB-Logistik, laut Presse erst nicht an den Spiegeln interessiert, signalisiert Umdenken.
21.04.04
Artikel im Tagesspiegel
Einrichtung eines Spendenkontos
Beitrag über die Kampagne in der Berliner Abendschau, RBB
Beiträge über die Kampagne im Kulturradio
Artikel BZ
20.04.04
Artikel im Tagesspiegel
Interessierte Bürger rufen an, wollen spenden
19.04.04
Artikel im Tagesspiegel
Beiträge in Radio 1 und Inforadio

|